13.10.2026
Brunnhuber: Neue Perspektive für den Bahnhof Übersee. Landtagsabgeordneter klärt Hintergründe zum geplanten Abriss des Bahnsteigdachs
Übersee/München. Die Pläne der Deutschen Bahn, das erst vor wenigen Jahren aufwendig sanierte Bahnsteigdach am Bahnhof Übersee abzureißen, haben bei Bürgern, Pendlern und der Gemeinde für erheblichen Unmut gesorgt. Landtagsabgeordnete Dr. Martin Brunnhuber (FREIE WÄHLER) hat das Thema aufgegriffen und sowohl im Bayerischen Landtag als auch direkt gegenüber der Deutschen Bahn angesprochen.
„Auf den ersten Blick ist schwer nachvollziehbar, warum ein aufwendig saniertes Dach wieder verschwinden soll. Deshalb habe ich bei der Bahn nachgefragt und auf die offenen Fragen hingewiesen“, erklärt Brunnhuber.
Inzwischen konnte der Abgeordnete die Hintergründe der umstrittenen Planung klären. Nach den aktuellen Plänen der Bahn soll der Bahnhof Übersee barrierefrei ausgebaut werden. Dafür müssen die Bahnsteige angehoben werden. Nach Angaben der Deutschen Bahn kann die bestehende Dachkonstruktion deshalb nicht erhalten bleiben. Für den Bahnhof ist somit eine neue bauliche Lösung erforderlich.
Brunnhuber begrüßt ausdrücklich das Ziel, den Bahnhof barrierefrei auszubauen. „Barrierefreiheit ist ein wichtiger Schritt hin zu einem modernen und für alle zugänglichen öffentlichen Verkehr. Gerade Menschen mit eingeschränkter Mobilität, ältere Fahrgäste und Familien müssen den Zug möglichst problemlos erreichen können.“
Gleichzeitig muss auch künftig ein ausreichender Schutz vor Sonne und Regen gewährleistet sein. Nach Angaben der Deutschen Bahn soll dieser im Zuge der Umbaumaßnahmen sichergestellt werden.
„Entscheidend ist, dass am Ende eine vernünftige und kundenfreundliche Lösung steht. Die Bahn stellt in Aussicht, dass der Schutz vor Sonne und Regen auch künftig gewährleistet bleibt. Daran muss sie sich bei der Umsetzung messen lassen. Ich werde die weiteren Planungen deshalb aufmerksam verfolgen“, betont Brunnhuber.
„Wir brauchen einen Bahnhof, der barrierefrei ist und den Bedürfnissen aller Fahrgäste gerecht wird. Der Umbau muss für die Menschen vor Ort eine tatsächliche Verbesserung bringen“, so der Abgeordnete.