20.05.2026
MdL Dr. Martin Brunnhuber begrüßt Investition in das Amt für Waldgenetik Teisendorf

München/Teisendorf: Der Landtagsabgeordnete Dr. Martin Brunnhuber begrüßt die geplante staatliche Investition in die Modernisierung und Erweiterung des Bayerischen Amtes für Waldgenetik in Teisendorf ausdrücklich. Mit einem Gesamtvolumen von rund 25,7 Millionen Euro stärkt der Freistaat Bayern einen zentralen Standort für Forschung, Klimaschutz und nachhaltige Forstwirtschaft.

„Diese Investition ist ein starkes Signal für unsere Region und für die Zukunft unserer Wälder“, betont Dr. Brunnhuber. „Das Amt für Waldgenetik leistet herausragende Arbeit bei der Anpassung unserer Wälder an den Klimawandel. Die Modernisierung schafft optimale Voraussetzungen, damit diese wichtige Forschung auch künftig auf höchstem Niveau stattfinden kann.“

Das Amt für Waldgenetik nimmt deutschlandweit eine Schlüsselrolle für klimastabile Wälder ein: Hier werden genetische Grundlagen für widerstandsfähige Baumarten erforscht, Saatgut geprüft und Strategien für klimastabile Wälder entwickelt. Angesichts zunehmender Trockenperioden, Sturmschäden und Schädlingsbefall gewinnt diese Arbeit weiter an Bedeutung.

„Gesunde Wälder sind unverzichtbar - für den Klimaschutz, für die Biodiversität und für unsere heimische Wirtschaft. Forschungseinrichtungen wie in Teisendorf sind deshalb von herausragender Bedeutung weit über die Region hinaus“, so Brunnhuber.

Die Maßnahme umfasst die Sanierung des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes sowie den Neubau moderner Labor- und Verwaltungsgebäude, eines Gewächshauses und neuer Versuchsanlagen. Besonders hervorzuheben ist die nachhaltige Bauweise mit Holz als nachwachsendem Baustoff sowie moderne Energiekonzepte mit Wärmepumpe, Photovoltaikanlage und deutlicher CO₂-Reduktion.

„Hier entsteht ein zukunftsweisender Forschungsstandort, der Nachhaltigkeit nicht nur erforscht, sondern selbst konsequent umsetzt“, erklärt der Abgeordnete.

Neben der wissenschaftlichen Bedeutung sieht Dr. Brunnhuber auch große Chancen für die Region: „Die Investition stärkt den ländlichen Raum, sichert hochwertige Arbeitsplätze und erhöht die Attraktivität des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Berchtesgadener Land nachhaltig.“ Der Baubeginn ist in mehreren Abschnitten ab 2027 vorgesehen, die Fertigstellung soll bis 2031 erfolgen.

„Ich freue mich sehr, dass der Freistaat Bayern mit dieser Entscheidung ein klares Bekenntnis zu Forschung, Innovation und nachhaltiger Forstwirtschaft abgibt“, so Brunnhuber abschließend.